walk a mile in my shoes

& friends

2015 entstand das Musikerkollektiv walk a mile in my shoes & friends,

einer erweiterten kreativen Plattform aus dem Ideenkreis von HANSHERZFUSS.

1-3 Mitglieder bilden das musikalische Fundament und entwickeln konti-nuierlich neue Arrangements für Coversongs und eigenes.​​

Die Band ist aber genauso Spielplatz für ambitionierte Jungmusiker, wobei das Alter keine Rolle spielt.

Jeder, der sich musikalisch weiterentwickeln möchte, ist willkommen und kann eine Zeit lang mit uns durch musikalische Landschaften ziehen.

Dann gehört man zu den Freunden und ist Teil des ganzen Prozesses: von Songentwicklung und Live-Präsentation bei verschiedenen Events und An-lässen über die Handhabung von Band-Equipment bis zum Umgang mit Situationen, in denen mal wieder alles ganz anders läuft, als man gemeint hat oder dem Gefühl, durch die Begeisterung der Zuhörer und Teilnehmer geehrt zu werden.

Melde dich jederzeit bei Maik, wenn es das ist, was du suchst.

walk a mile in my shoes & friends grenzen sich bewußt von den alther-gebrachten Ritualen des Musikindustrie-Business ab.

Es ist uns klar, daß es nach wie vor viele Menschen gibt, die genau das wollen - eine stetig wachsende Anzahl ist jedoch im Grunde immer mehr gelangweilt oder durchschaut den Etikettenschwindel.

Popmusik hat sich zur globalen "Volksmusik" entwickelt und ist nicht mehr länger nur Sache von sogenannten Profimusikern oder eine Angelegenheit medialer Präsenz.

Sie ist Spiegel unser Epoche und geht jeden etwas an - und jeder kann sie im Prinzip spielen, denn so ist sie ja eigentlich gemeint..

geht's auch etwas genauer?...

walk a mile in my shoes & friends stehen für zeitgenössische Volksmusik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die Musik dieser Epoche wird ja landläufig als „Popmusik“ bezeichnet, womit man sagen will, daß sie populär ist, daß sie dort, wo sie auftritt, von den meisten Menschen gehört und gemocht wird.

Pop (lat. populus = Volk) ist so gesehen im Grunde Volksmusik, mit dem entscheidenden Unterschied, daß sie eben nicht für eine bestimmte Volksgruppe, sondern völkerübergreifend für eine bestimmte Kultur steht.

 

Lange bevor es den Begriff „Globalisierung“ gab, hat die Musik schon genau dies bewirkt: Entstanden in Europa und den USA hat sich im Verlauf der etwa letzten 80 Jahre aus diesem Musikimpuls eine neue Tradition entwickelt: Menschen auf der ganzen Welt verbindet die gleiche Musik!

 

In der Zeit, in der ihre Ursprünge liegen - geographisch ja vor allem in den USA und in England - wurde sie von Menschen erfunden und gespielt, die selten eine musikalische Ausbildung besaßen. Die Vertreter dieser Musik waren von ihrem jeweiligen musikalischen Umfeld geprägt, welches in der Regel traditionelle Musik der Region, in der sie lebten, beinhaltete.

Als dann das Radio und später die Schallplatte Verbreitung fanden, wurden diese neuen Medien für viele eine weitere wichtige Inspirationsquelle, aus der sich dann ja auch diverse neue Stilrichtungen entwickelten.

 

Entscheidend für die „moderne“ Musik bis in die 1930er Jahre jedoch ist, daß sie eigentlich noch immer sich selbst genügte und auch nicht anders behandelt wurde. So wie jede andere Art von traditioneller Musik oder Volksmusik wurde sie zu allen möglichen Gelegenheiten und Anlässen von den Menschen vor Ort gespielt: als Fest- und Tanzmusik, in Singkreisen, Jamsessions usw..

Und wie es schon immer war und was jede Entwicklung begleitet hat: Die Musik der Eltern und Großeltern war immer traditionell und alt, die Musik der nächsten Generation immer neu und modern; bis diese dann wieder von der Musik ihrer Kinder abgelöst wurde und von diesen dann als traditionell und alt angesehen wurde. In diesem Sinne war das, was wir als traditionelle Musik verstehen eben auch einmal modern und zeitgemäß.

 

Bereits Ende der 30er Jahre wurde durch den Erfolg der damals modernen Musik dann allerdings die Aufmerksamkeit einiger cleverer Geschäftsleute geweckt. Der Traum von Ruhm und schnellem Geld lockte natürlich, wie immer unzählige Möchtegerne und Trittbrettfahrer auf den Plan.

Die Folgen sind ja allgemein bekannt - nicht nur für die Entwicklung der Musik, sondern für alle Lebensbereiche, in denen Profitdenken und Eitelkeit das Ruder übernommen haben.

 

In der Musikwelt steht Ende der 50er Jahre für diesen Wendepunkt der Name Elvis Presley (nicht seine Person). Der Entstehungsmoment des Superstars, mit all seinen tragischen Folgen (für die Person).

Hier beginnt die Entfremdung zwischen dem einzelnen Menschen und der Musik, die er mag und deshalb meistens auch selbst gespielt hat. Die Magie des Personenkults und des jeweiligen Sounds, der mit einer Band oder Person verbunden wurde, begann seine suggestive Kraft zu entfalten. Bis zu dem Punkt, an dem wir heute im Mainstream der Popmusik stehen: Jeder versucht jemand anderes zu sein.

 

walk a mile in my shoes & friends möchten dazu beitragen, dieser Musik ihre ursprüngliche Gestalt zurückzugeben; sie wieder auf die Straße zu bringen, wo sie für jeden zugänglich und spielbar ist - ohne Fremdbestimmung durch irgendwelche medialen Einflüsse oder einen äußeren Anspruch auf "Richtigkeit". Ganz aus dem Moment heraus und aus der Stimmung, in der wir uns gerade befinden. Mit den Menschen vor Ort und den Instrumenten, die gerade vorhanden sind - mit ungebremster Lust an Gestaltung und Umgestaltung!

Dann wird Popmusik nicht allein zu zeitgenössischer Volksmusik, sondern vielleicht sogar zu einer Art echter Weltmusik...

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